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Vincent Royer

Bratschist, Improvisator, Komponist

Vincent Royer

Bratschist, Improvisator, Komponist

„Klangspektren“ und seelische Dimensionen 

Der Bratschist, Improvisator und Komponist Vincent Royer

Als Vincent Royer im Alter von 13 Jahren vom Klavier zur Viola wechselte, legte er den Grundstein für eine außergewöhnliche künstlerische Laufbahn. Er strebt nach klanglicher Freiheit und einer Form von „Tonschönheit“, die alle Aspekte und Spektren des Klangs einbezieht und ihn immer noch und immer wieder auf Entdeckungsreisen treibt. Seine Klangforschung ist jedoch keine nur materialorientierte, sondern stets mit menschlichen Belangen, mit seelischen und existenziellen Dimensionen verknüpft. Ihren Niederschlag findet Royers umfassende Auseinandersetzung mit Musik in den unterschiedlichsten Projekten. Geboren in Straßburg, gründete er bereits nach dem Studium in Freiburg und Köln, zusammen mit dem Pianisten Paulo Alvarès, die Gruppe ALEA – ein Ensemble für kollektive Komposition und Improvisation, das auch in fruchtbare Dialoge mit Tanz, Video und Literatur trat. Seine aktuellen Formationen auf dem Feld der Improvisation sind das Quatuor Brac, das Duo Gratkowski/Royer und ein Duo mit dem Architekten und Videokünstler Matthias Siegert.

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Auch in seinen Kompositionen spielt das Moment der Klangforschung eine zentrale Rolle. „Traverse“ ist 2000 von der „International Computer Music Conference“ in Berlin gewürdigt worden, und am „Centre Henri Pousseur“ in Liége, mit dem Royer seit 2001 verbunden ist, entstand 2003 „Lumen“ (2003) für Viola und Elektronik.

Als Interpret arbeitet(e) er eng mit Komponisten wie Horatiu Radulescu, Luc Ferrari, Pascal Dusapin, Vinko Globokar, Jean-Luc Fafchamps, Fabrizzio Cassol, David Shea, Robert HP Platz, Christophe Bertrand und Ken Ueno. Sein Repertoire ist breit gefächert, zahlreiche Werke wurden ihm gewidmet. Er konzertiert weltweit als Solist und Kammermusiker und war und ist Mitglied in diversen Ensembles sowie im Kölner Gürzenich-Orchester. Er erhielt den „Prix Xenakis“ (1991) und „La Bourse Lavoisier“ (1995), ein Stipendium des französischen Kulturministeriums für das „Banff Centre for the Arts“ in Kanada. Mit dem Informatiker und Komponisten Gerhard Eckel entwickelte er in Banff und im ZKM (Karlsruhe) Improvisationen für Viola mit Elektronik und einen Viola-Soundkatalog. Seine CDs mit Musik von Luc Ferrari, Jean-Luc Fafchamps und Giacinto Scelsi erhielten jeweils die renommierte französische Auszeichnung „Coup de Coeur“ de l’ „Académie Charles Cros“.

Seit 2010 ist Vincent Royer Professor für Kammermusik am „Conservatoire Royal de Liège“. (Egbert Hiller)

Hier ein ausführlicheres Portrait über Vincent Royer - von Egbert Hiller. 


News

Da wegen Corona fast alle Konzerte abgesagt werden, gibt es wenigstens ein paar neue Musikvideo. 

Global Ode to Joy - Gürzenich  Orchester Köln

GO-Triptychon 1/3: "Luft und Atem" Gürzenich-Orchester Köln vom 15.10.2020

Création mondiale de l'oeuvre "Carpe Diem" de Michel Fourgon pour bugle, alto et électronique
Michel Fourgon (composition), Philippe Ranallo (bugle), Vincent Royer (Viola), Centre Henri Pousseur, électronique

11.12.2020, 20:00 Uhr  REPORTÉ  !!!

Théâtre de Liège

Uraufführung des Vincent Royer gewidmetes Viola Konzerts  "infinity(∞)" von Malika Kishino

24.01.2021, 19:00 Uhr

Mitglied des Gürzenichorchesters

François-Xavier Roth, Dirigent

Museum Ludwig in Köln

Übersicht über Konzerte bis 2019

  • 27 Oktober 2018: Radulescu Recital Helsinki Finland; Vincent Royer, Viola; Tulkinnanvaraista
  • 20 Oktober 2018: Viola Récital Acker Stadt Palast Berlin; Vincent Royer; Stimme, Viola d'amore, Viola
  • 21 Sepember 2018: Récital Horatiu  Radulescu in Tallinn, Vincent Royer, viola; Estonian Academy of Music and Theatre, Chamber Hall
  • 21 Sep 2018 Masterclasses at the Sibelius Academy Helsinki, Vincent Royer, Viola; Sibelius Academy Helsiki
  • 20 Sep 2018 Masterclasses – Estonian Academy of Music and Theatre, Chamber Hall; Vincent Royer, Viola; Estonian Academy of Music and Theatre, Chamber Hall
  • 30 Jan 2017: À l’improviste de Anne Montaron: Duo Lori Freedman & Vincent Royer; Lori Freedman & Vincent Royer; Radio France Paris
  • 27 Oct 2015: REDEFINING THE 20th CENTURY – ArrayMusic TORONTO; Émilie Girard-Charest, Vincent Royer; St. Andrew's Church 73, Simcoe Street, Toronto M5J 1W9
  • 23 Oct 2015: Chapelle historique du Bon Pasteur – Montréal; Émilie Girard-Charest - Violoncelle, Vincent Royer - Alto; 100, rue Sherbrooke E, Montréal, QC H2X 1C3, Canada
  • 21 Oct 2015: Vincent Royer et la nébuleuse Scelsi (3) / Montréal; Ensemble MusiqAvenir dir. Véronique Lacroix: Vincent Royer; 4750 Avenue Henri Julien, Montréal, QC H2T 2C8, Canada
  • 20 Oct 2015: Vincent Royer et la nébuleuse Scelsi (2) / Montréal; Vincent Royer - Alto; 4750 Avenue Henri Julien, Montréal, QC H2T 2C8, Canada
  • 19 Oct 2015: Vincent Royer et la nébuleuse Scelsi (1) / Montréal; Emilie Girard-Charest - Violoncelle, Vincent Royer - Viola:  4750 Avenue Henri Julien, Montréal, QC H2T 2C8, Canada
  • 28 Aug 2015: Labyrinth in Brühl; Katharina Geyer - Tanz, Vincent Royer - Viola; St Stephan Rheinstr.198 50321 Brühl
  • 17 Aug 2015: Stage International de Musique du 17 au 23 Août 2015; Vincent Royer - Viola; Concerts prof.: 19.08.2015; Concert stagiaire: 23.08.2015,  IPEA 157, Rue du Canada 4910 La Reid
  • 16 Aug 2015: Platzhirsch Festival 2015; Thorsten Töpp - Guitare. Brad Henkel - Trompete, Stefan Werni - Kontrabass, Oliver Birk - Schlagzeug, VIncent Royer - Viola; Kath. Kirche St. Joseph Dellviertel Am Dellplatz 35 - 47051 Duisburg-Dellviertel
  • 09 Apr 2015: Hommage à Christophe Bertrand Musée d’art moderne et contemporain Strasbourg; Ensemble In Extremis et Court-Circuit; Vincent Royer - Viola; Musée d'art moderne et contemporain
  • 03 Apr 2015: Die sieben letzte Worte Christi; Vincent Royer - Viola, Thierry Mechler - Orgel
  • 23 Mar 2015: Festival Viola Moderna march 23d to 28th 2015; Coaches, Lecturers: Emile Cantor, Werner Dickel, Garth Knox, Gareth Lubbe; Vincent Royer; Folkwang University of the Arts
  • 15 Mar 2015: zum 60 Geburtstag von Michael Denhoff – Konzert in Bonn

  • Impro-Formationen

    Quatour Brac

    Tiziana Bertoncini (I) – Violine; Soizic Lebrat (F)– Cello; Benoît Cancoin (F)– Bass; Vincent Royer (F) – Viola

    Quatuor BRAC ist dein Zusammenschluss von vier aus Frankreich und Italien stammenden virtuosen Streichinstrumentalist*innen. Der Name BRAC ist gebildet aus den Initialien der Originalbesetzung. Die Kernkompetenz dieses Streichquartetts ist die Improvisation. Dabei werden die Instrumente nicht nur 'gestrichen', sondern auch gezupft, gerieben, geklopft. Von daher würde statt Streichquartett viel besser der englische Name string quartet passen. Neben den Klangkörpern kommt immer auch mal wieder die Stimme zum Einsatz.

    Quatuor BRAC liebt die Konfrontation, die Herausforderung des Unvorhergesehenen, die Erforschung der Akustik des Raumes und der Auftrittssituation sowie die Interaktion mit der Umgebung. Die Bereitschaft zum Risiko scheint hier wohl auch deswegen so groß zu sein, weil die Selbstsicherheit, miteinander in jedem beliebigen Augenblick einen neuen musikalischen Weg zu finden, dem Zusammenspiel des Quartetts eine wundervoll kratzbürstige Klarheit gibt.

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    Duo Freedman-Royer

    Duo Freedman-Royer => zur Facebookseite mit aktuellen Veranstaltungshinweisen
    Freedman-Royer
    Duo Freedman-Royer, Concert France Musique "À l'improviste", 2017

    Duo Da Saram/Royer


    Duo Gratkowski Royer

    Interplay
    Duo Gratkowski-Royer: Interplay

    Kompositionen

    Es träumt ... (2017)

    für Klavier Solo;  Suzanne Kessel gewidmet http://250-piano-pieces-for-beethoven.com/komponisten/
    UA : 4. März 2017 im Klavierhaus Klavins Bonn-Beuel

    Akasha (2014)

    für Viola ensemble
    UA : 26. April 2014 in der Kölner Philharmonie mit Mitglieder der Gürzenich Orchester Bratschen Gruppe

    Préludes à "l'Amour fou" (2011)

    3 Préludes für Mezzo-Sopran, Viola und Piano
    Uraufführung: 28.05.2011 mit
    Adriana Bastidas Gamboa (Mezzo), Vincent Royer (Viola) und Tom Owen (Piano)

    La présence absolute
    Orotava

    Lumen (2005)

    für Viola und Electronics
    Uraufführung: Mai 2005 durch Les Images Sonores in Brüssel mit
    Vincent Royer (Viola)m Jean-Marc Sullon (Regie) als Co-Produktion mit CRFMW Liège

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    Dix Ailes (2004)

    für Chello, Harfe und Percussion 
    Uraufführung: Mai 2004 in der Kölner Philharmonie mit
    Johannes Nauber (Cello), Saskia Kwast (Harfe) und Christoph Baumgartner (Percussion)

    La rivière du silence (2001)

    für Violine und Viola 
    Uraufführung: 26. Januar 2002 in Lohmar mit 
    Gerdur Gunnarsdottir (Violine) und Vincent Royer (Viola)

    Chinook II (1996)

    für Violine, Viola und Tape 
    Uraufführung: 20. Juni 1996 in der Kölner Philharmonie mit
    Geoffry Wharton (Violine), Vincent Royer (Viola) und Gerhard Eckel (Soundregie)

    Chinook (1995)

    für Viola und Tape
    Uraufführung: 15. Dezember 1995 am Banff Center for the Arts / Kanada mit
    Vincent Royer (Viola)


    Im Bann der «spektralen Musik»

    Meine erste Berührung mit der „spektralen Musik“ fand 1988 im Rahmen der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik statt. Dort wirkte ich als Bratschist in zahlreichen Uraufführungen mit. Auch begegnete ich dem Arditti Quartett und vielen Komponistinnen und Komponisten – namhaften und fast gänzlich unbekannten von nah und fern. Besonders beeindruckt war ich von dem rumänisch-französischen Komponisten Horatiu Radulescu und von der Musik Giacinto Scelsis. Von beiden hatte ich bis dato kaum eine Ahnung. Noch während dieser Ferienkurse erreichte uns die Nachricht vom Tod Scelsis, und als Reaktion spielte ich zusammen mit anderen Teilnehmern unter der Leitung von Aldo Brizzi im Dom St. Peter zu Worms ein denkwürdiges Hommage-Konzert mit ausgewählten Werken Scelsis.

    Erforschung verborgener Innenwelten

    Der französische Komponist Hugues Dufourt war es, der der „spektralen Musik“ („musique spectrale“) ihren Namen gab. Die ihr zugrunde liegende Klangphilosophie inspirierte mich umso stärker, je eingehender ich mich mit ihr auseinander setzte. Als Interpret, der sich besonders für die Neue Musik engagiert, hatte ich schon zuvor etliche Klangsysteme, Klangsprachen und Ästhetiken kennengelernt und entsprechende Stücke aufgeführt. Nun traf ich auf eine „Klanganschauung“, deren Wurzeln bis zu Pythagoras zurückgehen und die den Geist der Musikgeschichte auf sehr eigenwillige Weise spürbar werden lässt. Die Werke, die daraus hervorgingen – von Giacinto Scelsi und Horatiu Radulescu bis zu Gérard Grisey und Tristan Murail –, zogen mich zutiefst in den Bann. Ich nahm die „spektrale Musik“ als extrem subtile und hoch entwickelte neue Kunst wahr, die im Prinzip auf einfachen Fundamenten beruht und zugleich einen weiten Bogen von archaischen, mit kultischen und rituellen Funktionen verknüpften Klängen bis zu den kühnsten Visionen mikroskopischer Auffächerungen und Verzweigungen des Tonspektrums spannt.

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    Giacinto Scelsi (1905 – 1988), der sich selbst nicht als Komponisten, sondern als „Sendboten“ aus eine anderen Realität begriff, war wie Edgard Varèse und Olivier Messiaen ein Vorläufer der „Spektralisten“. Er konzentrierte sich – wenngleich noch nicht „spektralistisch“ – ganz auf den Klang und wandte sich fernöstlicher Philosophie und der Erforschung verborgener Innenwelten zu. Sein Medium war das der Improvisation, aber er zeichnete die Ergebnisse nicht einfach nur auf, sondern formte, schichtete und verdichtete sie durch Überblendungen und bestimmte Schnitttechniken zu palindromartigen Klanggebilden, die er dann von Assistenten niederschrieben ließ. So entfaltete sich aus freien Improvisationen ein breites Repertoire an Orchestermusik, Kammermusik und Werken für Soloinstrumente. Das Label Mode records wählte 2008/09 meine Interpretationen der Bratschenwerke für das Viola-Album der Gesamteinspielung von Scelsis Musik aus (Mode 231 The Viola Works – the Scelsi Edition Volume 9).

    Mode 231 The Viola Works – the Scelsi Edition Volume 9

    Scelsi Festival Basel 2019
    Vincent Royer performs Manto I-II-III by Giacioto Scelsi 

    „Der Kern des Klangs“

    Horatiu Radulescu (1942 – 2008) könnte im spirituellen Sinne als ein Nachfahre Scelsis gelten, und er war der radikalste Komponist „spektraler Musik“. Sein Bratschenstück „Das Andere“ op. 49 (1984) bildete den Grundstein einer ebenso neu- wie fremdartigen mikrokosmischen Klangwelt, die er dann in vielen weiteren Stücken fortentwickelte.

    Im Laufe unserer etwa 20 Jahre währenden Zusammenarbeit wurden wir enge Freunde. Immer wieder beschäftigten wir uns gemeinsam mit der Umsetzung seiner Klangvorstellungen. Ihm ging es stets um den „Kern des Klangs“ und dessen bis ins Feinste gegliederte Spektren, worin sich für ihn auch die phänomenale Urkraft sphärischer Klangenergie widerspiegelt. Sein Ohr konnte Mikrotöne und extrem hohe Obertöne erfassen.

    Moden in der Neuen Musik oder oberflächliche Ansätze waren Radulescus Sache ganz und gar nicht; sie tat er als „bloße Kosmetik“ ab. Kompromisslos forderte er das Streben nach permanenter Durchdringung klanglicher Erscheinungen und Strukturen, die er eben nicht (nur) in traditioneller Hinsicht als Material, sondern als facettenreiches „Soundplasma“ verstand. Sobald seine Kooperation mit den Musikerinnen und Musikern Früchte trug und er deren unermüdliches Bemühen erkannte, öffnete sich ein ergiebiges Feld co-kreativer künstlerischer Synergien. So habe ich es mit ihm immer wieder erlebt. Mir widmete Horatiu Radulescu drei Werke: „Agnus Dei“ (1991), die Viola-Version von „Lux Animae“ (2000) und „Intimate Rituals XI“ (2003). 2005 spielte ich in Paris in seiner Gegenwart sein Gesamtwerk für Viola ein, das beim Label Sub Rosa publiziert wurde (Sub Rosa 248 INTIMATE RITUALS / music for violas).

    2013 war ich künstlerischer Leiter einer groß angelegten „Hommage à Horatiu Radulescu“ in Köln, zu der ich einige seiner wichtigsten Interpretinnen und Interpreten, die viele seiner Stücke einst uraufgeführt haben, einladen konnte. Sie präsentierten dem Kölner Publikum etliche von Radulescus bedeutenden Werken und gaben im Rahmen dieser Hommage auch ihr Wissen über seine Musik in Masterclasses weiter.

    «Vincent Royer embodies the inspiration deep within Radulescu’s music and performs it with such a grace and focused attention that it shall never be forgotten.» 

    John Pickford Richards, violist JACK Quartet.


    Hommage à Horatiu Radulescu 2013 Köln

    Video aus der Masterclass 

    Freedman-Royer
    Hommage à Horatiu Radulescu
    Ein Teaching in der Masterclass Radulescu vom 20.03.2013 in der Hochschule für Medien und Technik Köln

    Discographie

    Sandeep Bhagwati

    Miyagi Haikus - Sandeep Bhagwati

    Fafchamps - Gentle Electronics

    Marcel Caminotto

    Didascalies 2

    Intimate Rituals

    Intimate Rituals

    Fever/Ji-Virus

    Fever/Ji-Virus

    Pascal Dusapin

    Hall the chars

    Quatour BRAC live

    Lignes

    The book of Scenes

    The Book of Scenes

    Traverse, 1999

    Traverse

    Ephemére

    Frail Lumber mit Vincent Royer u.a.

    La Chute du rouge

    Giacinto Scelsi

    Didascalies

    Le Marteau sans Maître

    Le Marteau sans Maître